Mobile Location Based Services

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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Dienste, die unter Einbeziehung der automatisch generierten Standortinformation eines mobilen EndgerActes einen erhAphten Mehrwert fA¼r den Endnutzer schaffen, zAchlen zu den wichtigsten Anwendungen, mit denen sich die Mobilfunkbranche im PrivatkundengeschAcft weiteres Wachstum erhofft. Bei den potenziellen Nutzern existieren jedoch zum Teil groAŸe A„ngste hinsichtlich der Verletzung ihrer PrivatsphAcre bei der Preisgabe der benAptigten Standortdaten. Vor dem Hintergrund der UnzulAcnglichkeiten gesetzlicher Regelungen fAcllt dem VertrauensverhAcltnis von Konsumenten zu Anbietern die zentrale Rolle zur Begegnung der resultierenden Unsicherheiten zu. FA¼r die A–ffnung des Marktes und zur StAcrkung der eigenen Wettbewerbsposition in einem Markt mit schwindenden Wechselbarrieren und zunehmender WettbewerbsintensitAct stellt daher die aktive StAcrkung der VertrauenswA¼rdigkeit einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor fA¼r Anbieter von Location Based Services dar. Welche MApglichkeiten haben Anbieter, ein vorbeugendes Vertrauensmanagement zu betreiben? Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage nach den anbieterseitigen HandlungsmApglichkeiten zur Etablierung des fA¼r die Nutzerakzeptanz notwendigen Vertrauens. HierfA¼r werden alle relevanten Aspekte dienstebezogene, technische und datenschutzrechtliche zusammengefA¼hrt und in den vertrauenstheoretischen Kontext eingeordnet. Auf dieser Grundlage wird untersucht, inwieweit derzeitige Anbieter von Location Based Services der Vertrauensthematik Rechnung tragen, um schlieAŸlich Potenziale vertrauensbildender MaAŸnahmen und den jeweiligen Handlungsbedarf zu identifizieren. Letztendlich werden vertrauenstheoretische Erkenntnisse unterschiedlicher Disziplinen auf die konkrete Praxisanwendung A¼bertragen. Gang der Untersuchung: Die Arbeit ist in acht Kapitel gegliedert. Im Anschluss an das einleitende Kapitel werden im zweiten Kapitel zunAcchst Mobile Location Based Services begrifflich und technisch unter Darstellung der Lokalisierungstechnologien eingeordnet. Die mit Standortdaten verbundenen Risiken im Zusammenhang mit dem Schutz der PrivatsphAcre werden im dritten Kapitel vorgestellt. Kapitel Vier fA¼hrt sukzessive AnsActze zur Aœberwindung der genannten Risiken ein. Erkenntnisse aus der vertrauenstheoretischen Literatur mA¼nden in einem umfassenden Vertrauensmodell. Dieses bildet die Grundlage zur Einordnung der im fA¼nften Kapitel vorgestellten, in der Literatur zu Location Based Services genannten IKT-gestA¼tzten MaAŸnahmen des Vertrauensmanagements. Anhand dieser Kriterien erfolgt die deskriptive Untersuchung der Dienste und Internetseiten derzeitiger Anbieter im sechsten Kapitel. Diese SekundAcranalyse aus Verbrauchersicht wurde wAchrend der Cebit 2002 (im Zeitraum vom 13. bis 23. MAcrz 2002) durchgefA¼hrt und bis zum 31. Oktober 2002 aktualisiert sowie um zwischenzeitlich hinzugekommene Dienste erweitert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sowie der theoretischen Erkenntnisse der vorangegangen Kapitel werden im siebten Kapitel Handlungsempfehlungen fA¼r die Anbieter abgeleitet. Das letzte Kapitel enthAclt eine Schlussbemerkung. Der Anhang bietet Details zu grundlegenden Mobilfunktechniken sowie eine Darstellung des datenschutzrechtlichen Rahmens in Deutschland. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINFAœHRUNG1 1.1Motivation1 1.2Ziel der Arbeit3 1.3Wissenschaftliche Einordnung und Stand der Forschung4 1.4Vorgehensweise5 2.MOBILE LOCATION BASED SERVICES (LBS) - BEGRIFFSKLA„RUNGEN UND TECHNISCHE GRUNDLAGEN7 2.1Lokalisierbarkeit das herausragende Merkmal mobiler Mehrwertdienste7 2.2Mobile Location Based Services9 2.2.1Definition und Dienstekategorien9 2.2.2Abgrenzung zu Verkehrstelematikdiensten13 2.3Lokalisierungstechnologien15 2.3.1Lokalisierung in zellularen Mobilfunknetzen16 2.3.2SatellitengestA¼tzte Ortung: GPS und Erweiterungen22 2.3.3Positionierung in lokalen Netzen: Wireless LAN und Bluetooth24 3.NUTZERSEITIGE RISIKEN IM ZUSAMMENHANG MIT LBS25 3.1Schutz der PrivatsphAcre und Datensicherheit begriffliche Abgrenzung und rechtliche Einordnung25 3.2Eingrenzung der Gefahr fA¼r die PrivatsphAcre29 3.3EigentA¼mer der Standortdaten31 3.4Konkretisierung der exogenen und endogenen Unsicherheiten32 3.5Risiko subjektive Wahrnehmung der Motive des LBS-Anbieters35 4.VERTRAUEN A–KONOMISCHE UND TERMINOLOGISCHE EINORDNUNG38 4.1Nutzer-Anbieter-Beziehung als Principal-Agent-Problem, Risikoreduktion38 4.2Vertrauen Begriffseingrenzung, Subkonstrukte, Funktionen39 4.3Vertrauenshandlung und Risikorelativierung41 4.4Vertrauenserwartung, Informationskategorien und Risikoabsorption42 4.5Zusammenfassendes Vertrauensmodell45 5.VERTRAUENSMANAGEMENT ERFOLGSKRITISCHER FAKTOR FAœR DIE KUNDENGEWINNUNG UND -BINDUNG47 5.1A–konomische Bedeutung des Vertrauens aus Sicht der Anbieter47 5.2Steigerung des Vertrauens48 5.3MaAŸnahmen zur Bildung situationsspezifischen Vertrauens50 5.3.1Unterrichtung A¼ber den Umgang mit Standortdaten51 5.3.2Einholung der Einwilligung A¼ber die Nutzung von Standortdaten52 5.3.3GewAchrung des Zugangs zu Standortprofilen53 5.3.4Kommunikation von ergriffenen technischen MaAŸnahmen53 6.UNTERSUCHUNG DERZEITIGER ANBIETER VON LBS55 6.1Identifikation der Anbieter55 6.2T-Mobile Deutschland56 6.3Vodafone D258 6.4O2 (Germany)60 6.5E-Plus Mobilfunk/i-mode63 6.6Tegaron Telematics65 6.7Vodafone Passo65 6.8ADAC Telematikdienste66 6.9Jamba!68 6.10Wapme Systems69 6.11Synopse der Untersuchung70 7.HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FAœR LBS-ANBIETER76 7.1Fazit der Untersuchung76 7.2MaAŸnahmen zur Bildung spezifischen Vertrauens77 7.2.1Bereitstellung von persApnlichen KontaktmApglichkeiten78 7.2.2Betonung der Wichtigkeit des VertrauensverhAcltnisses78 7.3Risikorelativierende MaAŸnahmen: Schaffung von Mehrwert79 7.3.1Kommunikation der NA¼tzlichkeit der Dienste79 7.3.2Einsatz verkaufsfAprdernder MaAŸnahmen80 7.3.3Sicherstellung der Bedienungsfreundlichkeit80 7.4Risikoreduzierende MaAŸnahmen82 7.4.1Vertragliche Selbstbindung82 7.4.2SelbstbA¼rgschaft82 7.5Nutzung von Reputationsmechanismen82 7.5.1Zertifizierung der Informationspraktiken83 7.5.2Erzielung von Auszeichnungspreisen84 7.5.3Markenaufbau und Co-Branding85 7.5.4Einsatz von Facework commitment 86 7.5.5Mund-zu-Mund-Kommunikation: Aufbau einer Virtual Community86 7.6Marktforschung als Basis eines adAcquaten MaAŸnahmenmixes88 7.7Standortdaten-IntermediAcr als anbieterA¼bergreifender LApsungsansatz89 8.AUSBLICK91 ANHANG ATECHNISCHE ZUSAMMENHA„NGE93 A.1Netzwerktechnologien und Vermittlungsarten93 A.2Basisdienste als Grundlage mobiler Mehrwertdienste94 A.3Realisierung des Location Based Billings bei O296 ANHANG BAKTUELLE DATENSCHUTZRECHTSLAGE IN DEUTSCHLAND97 B.1Standortdaten bei Netzbetreibern und Service Providern97 B.2Standortdaten bei Application Service Providern99 B.3A–ffentliche Kritik an der Rechtslage101 9.LITERATURVERZEICHNIS1032.2 (Definition und Charakteristika von Location Based Services). ... EndgerAct plus einem im Automobil eingebauten GPS-Modul genutzt werden, wie dies z.B. bei T-D1 NaviGate, des T-Mobile MDA oder ... nebst Rufnummer und GerActenummer der Freisprecheinrichtung per SMS an das ADAC-ServiceCenter gesendet.


Title:Mobile Location Based Services
Author: Ralf Ganßleben
Publisher:diplom.de - 2003-03-19
ISBN-13:

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